Ort: Jugendinformationszentrum (JIZ), Sendlinger Str. 7 (Innenhof),
80331 München
Zeit: Montag, 20. Juli 2026, 19:15 – 21:00Vor allem Smartphones sammeln über ihre Betriebssysteme und Apps unterschiedlichste Daten über die Nutzer.innen. Eine Recherche von BR und netzpolitik.org zu den „Databroker Files“ zeigt, dass zehntausende von Apps u. a. Standortdaten sammeln. Die Daten werden von Datenhändlern über Werbe-IDs zusammengeführt und erlauben so Einblicke in Alltagsabläufe, Aufenthaltsorte und weitere sensible Details des Lebens.
In diesem Workshop zeigen wir Möglichkeiten, die Datensammlung auf Smartphones mit Android-Betriebssystemen einzuschränken. Neben allgemeinen Tipps (Abschalten von Googles Werbe-ID, Verwendung von alternativen Suchmaschinen, Werbung über DNS- und/oder Firewall-Einstellungen reduzieren) stellen wir vor allem datenschutzfreundliche Apps und den App-Store F-Droid vor:
- Welche Apps gibt es bei F-Droid?
- Warum ist F-Droid besser als der Google Play Store und wie bekomme ich F-Droid?
- Gibt es im Google Play Store datenschutzfreundliche Apps und wie finde ich diese wenigen? (Für die, die z.B. ein Firmen-Telefon haben.)
Um es schon mal vorweg zu nehmen: Ob für Bildbearbeitung, E-Mail, Messaging, Musik, Navigation, Podcasts, ÖPNV oder Spiele – die Apps aus dem F-Droid-Store bieten für (fast) jedes Probleme eine Lösung und das ganz ohne Werbung oder Tracking.
Anmeldung erforderlich
Eine frühzeitige Anmeldung hilft uns, die Zahl der Teilnehmer.innen besser einzuschätzen. Bitte melde Dich bis spätestens Freitag, 17. Juli 2026 an, per E-Mail an <ortsgruppe@muenchen.digitalcourage.de>.
Du kannst auch gerne spontan vorbeikommen, jedoch erhalten angemeldete Teilnehmer.innen Vorrang.
Wichtig: Bring bitte Dein Gerät mit, um direkt vor Ort loszulegen! Wir unterstützen gerne, falls einmal etwas nicht auf Anhieb klappt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden für unsere ehrenamtliche Arbeit.
Digitalcourage-Ortsgruppe München
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