Kommentare aus der AMAZONAS-Box
Politik und Technik aus München - Pazifistisch
mit dem Fahrrad (Peace, cycling and more)

Kulturelles

Freitag, 11.5.2007    

Über Helmut Ridder - die Wohltat ...

"Wer sich seinen Argumenten stellte, wurde nie völlig bestätigt, eher verunsichert, durchgerüttelt und empfand hinterher die Wohltat eines für einige Zeit wunderbar durchlüfteten Gehirns." - Georg Fülberth sprach zum Tode von Helmut Ridder.

Ich habe Helmut Ridder auch bei manchen Veranstaltungen erlebt und kann mich den achtungsvollen Würdigungen nur anschließen.

... dringend mehr Menschen, ...

Das Parteibuch geht sehr angemessen auf einen jüngeren Fall von Maulkorb ein, zu dem ich bisher noch nicht kam, jetzt aber einfach dort hin verweise.

Die Hamburger Uni-Chefin verpasste den Profs einen Maulkorb, daß sie nicht mit der Presse reden dürften. Eine hat es doch getan - sie sprach wohl über prekäre Zustände - und prompt wurde sie selbst zum Beispiel, indem ihr befristeter Vertrag nicht verlängert wurde.
Die Zensur-Frau an der Uni heißt Monika Auweter-Kurtz. ... Die Suchmaschine verät, daß die Frau schon vor ihrem jetzigen Posten mehr als kritikwürdig war.
Zum Vorgang:

Was Sabine Todt, bis vor kurzem Dozentin am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Uni Hamburg getan hat, ist ebenso unerhört wie unglaublich. Sie hat es tatsächlich gewagt, von ihrem grundgesetzlich verbrieften Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen und dem Fernsehmagazin Monitor ein Interview zu ihren unsicheren Arbeitsbedingungen und ihrer miserablen Entlohnung zu geben.
(wg. meiner Kürzung extra Hinweis - Vorsicht, Ironie ...)
Dabei sollte es dank des Maulkorberlasses von Präsidentin Monika Auweter-Kurtz doch völlig klar sein, dass so ein schwerwiegendes Fehlverhalten drastische Konsequenzen nach sich zieht. Da Sabine Todt keinen festen Arbeitsvertrag hatte, sondern wie viele andere auf Basis von Zeitverträgen beschäftigt war, wurde sie prompt aus dem Lehrbetrieb entfernt.

Dagegen klar:
Deutschland braucht dringend mehr Menschen, die den Mund aufmachen. Menschen wie Sabine Todt.

Eben.

(via Parteibuch)

fällt mir auch dazu ein: "Göttinger Sieben" in der Wikipedia.

Sonntag, 6.5.2007    

Musik zum Sonntag ...

.. kommt heute vom Klausenerplatz, wo rosawolke "Cinco de Mayo" feiert: Minas de Cobre, Calexico Sound (Link weg).

wissenschaftliche Mietmäuler

so einen gelungenen Begriff muß ich aufspießen ;-) auch wenn es (Link weg) um ein ernstes Thema geht.

Freitag, 4.5.2007    

Einheitspartei?

(Link weg) Ah, heute ist Freitag, gestern abend aus der Post, zum Frühstück gelesen:
Als Amateur kann ich vieles quasi nur im Vorbeigehen betrachten, obwohl es mich mehr interessiert. Im Freitag steht jetzt (Link weg) zur Entwicklung in Lateinamerika ein erhellender Artikel , der auf die "Einheitspartei-Bestrebung" von Chavez eingeht.
Dort auch - so auch für mich übersichtlich ;-) - die Zusammenstellung "Venezuelas Linke und die Sozialistische Einheitspartei" eine Tabelle mit den Gruppen

  • Pro Einheitspartei
  • Contra Einheitspartei

Im Münchner Ostermarschaufruf hatten wir ja stehen "Regierungen von Argentinien bis Venezuela lösen sich auf unterschiedliche Weise von neoliberaler Bevormundung" - ich hoffe wir können bei der ermutigenden Bewertung bleiben.

Ich wiederhole es nicht, schaut (Link weg) dort nach oder holt Euch das Blatt.

___

Übrigens, ganz was Anderes aus dieser Ausgabe:
Der "Titel-Fülberth" zum Schäuble-als-Aufklärer (mit dem "Innenminister-Symptom"), vielleicht noch direkter als dieses "Schäuble-Lob".

Noch was:
Schade - gerade als Berliner Blatt hätte ich mir vom Freitag gewünscht, daß sie diese Aktion unterbringen:
http://geldoderleben.blogsport.de

.

Sonntag, 29.4.2007    

Peter Tracy zum Wochenende

Peter Tracy - Singersongwriter drüben in US - hat wieder mal an seine geänderte Site erinnert (Hello! :), und die Lieder sind frei Downloadable!

"Someone Should Do Something" (MP3 2.8Mb).

Studentinnenschaften

Mal wieder Hochschulen:

Ich hab ja seinerzeit viel von den damaligen VDS mitbekommen, die (leider oder berechtigterweise?) nicht überlebten. Der "Freie Zusammenschluss von Studentinnenschaften" hat die damaligen Reste zusammengekehrt und seit ziemlich langer Zeite einen wie ich meine sympathischen Neuanfang hingekriegt (ok, inzwischen nicht mehr so neu).

Der Newsletter (jetzt Nr. 3/2007) ist denk ich gut gemacht, mit nützlich vielen Links, und ein RSS-Feed (genauer mindestens 2) ist auch da.

Beifall.

dort z.B.: Die Stellungnahme des BDWi zu dem Maulkorbversuch der Uni Hamburg.

Donnerstag, 26.4.2007    

Bibel und Latein

oder Geldsack und Gewehr -

Opablog zeigt uns das Lumpenlied (Mp3 2Mb, Endung selbst anhängen).

Sonntag, 22.4.2007    

Du hast recht mal drei

quasi ein Wort zum Sonntag.

Zu Nazeredin Hodscha, einem bekannten Weisen aus dem Morgenland, kam eines Tages ein Pächter, der sagte: „Mein Pachtherr verweigert mir die Nutzung des Bodens. So verweigere ich ihm die Zahlung der Pacht. Habe ich recht?“ Der Hodscha antwortete: „Du hast recht.“ Wenig später kam der Pachtherr zum Hodscha und sprach wie folgt. „Mein Pächter verweigert mir die Zahlung der Pacht. So verweigere ich ihm die Nutzung des Bodens. Habe ich recht?“ Nazeredin Hodscha antwortete: „Du hast recht.“ Als der Pachtherr gegangen war, sagte der Schüler des Weisen, der alles mit angehört hatte: „Du kannst doch nicht, weiser Lehrer, dem Bauern sagen, ‚Du hast recht’ und dem Pachtherrn ebenfalls sagen: ‚Du hast recht!’“. Darauf antwortete der weise Hodscha: „Du hast recht.“

Diese Geschichte habe ich in anderen Versionen (weiß nicht mehr so genau) natürlich schon früher gelesen, nun auch im Web, als PDF (Seite 11, 280k).

Sonntag, 15.4.2007    

Geschertzt wie geschwärzt

ich hab es hier schon gebracht, diesen David-gegen-Goliath Kampf um "Zensur via Einstweilige". Die jüngste Runde mit einer Bürgerinitiative an der Seite wieder bei der NRhZ.

Der nomen Verlag hat tapfer eine 3. geschwärzte Auflage herausgebracht (jetzt 14.- statt 12.- €, Gerichtszuschlag?) - den Tip bekam ich bei diesem attac-Treffen, gut wie das klappt!

Ich sehe es auch so: was neben dem Fleckerlteppich (ok, so schlimm ist es doch nicht) der Schwärzungen zu lesen ist, erhellt nach wie vor das (Vor- und) Nachkriegsdeutschland auf erschreckende Weise in dieser Skandalgeschichte.

Die Schwärzungen? Ich würde sagen auf jeden Fall ein Sammlerstück ;-) so traurig dieser Kampf auch ist.
Bestellung problemlos bei der Buchhandlung Ihres Vertrauens in der Nachbarschaft (so auch bei mir).

"Der Bankier" von Werner Rügemer, jetzt auch in meiner Bücherliste.

Ergänzend hier noch zwei Links dazu beim Parteibuch.
__
Die Überschrift hier bei mir? - Die Spezial-Kanzlei der Bankiers heißt "Schertz/Bergmann".

Georg Christoph Lichtenberg

»Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen« heute mein Zitat des Tages, Georg Christoph Lichtenberg via (Link weg) >Bröckers .

Dienstag, 3.4.2007    

Wie man Gefangene richtig behandelt.

Ok, der Titel ist nicht soo exact, aber lest erst mal.

dort das englische Original von Terry Jones, und da die (Link weg) Übersetzung vom Spiegelfechter , danke.

Und das Ganze fand ich als Tip beim Opablog(ger)!

Samstag, 31.3.2007    

Industrie und Wirklichkeit

... hier am Beispiel der Musikindustrie.

Der Telepolisartikel (Peter Mühlbauer ) spießt die Widersprüche der Branche beim Umgang mit der digitalen Musik auf.

Leider sind unsere Politiker nicht in der Lage (genauer: nicht gewillt), den Anmaßungen der Konzerne etwas entgegenzusetzen, die im Artikel geschilderten Möglichkeiten werden zu unseren Lasten ignoriert.

Donnerstag, 29.3.2007    

Illusionen zum Internet

(Link weg) Es sind nicht allein die Zensurbestrebungen staatlicher Akteure, sondern auch die ureigensten Profitmotive und nicht selten auch die Beeinflussungsziele der Medien- und Telekommunikationskonzerne, an denen die Freiheit des Netzes schleichend zugrunde geht

so Rainer Fischbach im neuen Freitag 13, ein Artikel zu Täuschungen über die Perspektiven des Internets. Er thematisiert für mich einleuchtend die Illusion, daß zeitweise existierende Spielräume im technischen Bereich naiverweise für gesichert angesehen werden. Dies steht auch als klare Gegenrede zum korrespondierenden Artikel übers Internet im Freitag 10 (von Mathias Mertens), der die schwierige Kontrollierbarkeit des Internets vergleichsweise optimistisch konstatiert (Witzigerweise habe ich den ersten Artikel nur durch den Bezug vom jetzigen wahrgenommen, es bleibt halt oft zufällig was ich richtig lese).

Grundsätzlich stellt die Überwachung und Zensur des Internet-Verkehrs ein technisches Problem von schwindender Schwierigkeit dar.

Dienstag, 27.3.2007    

Bimovie 13

Ich bin nicht Zielgruppe, denke ich mal ;-) deshalb ist es vielleicht auch kein Problem daß ich diese Woche ganz anderes zu tun habe.
Trotzdem möchte ich das Bimovie-Frauenfilmfest hier mit Vergnügen anzeigen, eine der tollen Gelegenheiten für das MAXIM-Kino den anderen "Filmtheatern" eine lange Nase zu machen :)

nur noch bis 31.3.

Ku-Klux-Guantanamo

Guantanamo als eine gegenwärtige Erscheinungsform des Ku-Klux-Klan?

(Irgendwo irgendwas aufgeschnappt)


.
... und, solange ich nicht dazu komme mehr über ihn zu schreiben widme ich die Zeile dem Herrn Foltermeier

Montag, 26.3.2007    

Forschung entzaubert

Ausnahmsweise muß ich auf einen Papiertext verweisen, mehr als das Inhaltsverzeichnis vom Heft kann ich hier nicht linken; trotzdem:
Das Märchen vom digitalen Schlaraffenland - mit diesem Artikel entzaubert Jutta Weber in der c't 7/2007 den weitverbreiteten Forschungshype speziell zur (Mikro-) Elektronik.

Das Meiste ist mir aus der Seele gesprochen. Leider hab ich zu viel anders vor mir, um da ausführlicher kommentieren zu können. Vielleicht gibts weitere passende Texte dazu im Web? (die Links im Artikel meine ich weniger).

Freitag, 23.3.2007    

do what you want

     
Da machen sich einige ganz andere Gedanken zu Heiligendamm ... mal sehen:

Auf nach Heiligendamm. Ans Meer. Im Sommer.
G8 wegtanzen, wegbassen, die Show stehlen.
Hinter dem Zaun, da liegt der Strand.

via netzpolitik.org

Privacy

Wir sehen seit längerem wie der Staat hier und anderswo zum überwachungsstaat wird. Gleichzeitig wachsen "freie kommerzielle Dienstleistungen" (z.B. bei Yahoo) mit mehr oder wenig offener Datensammelwut - und Leute denen ich bessres zugetraut hätte lassen sich darauf ein.

Hier aus den Privacy-Richtlinien von Yahoo (bitte selber suchen), die man akzeptieren muß um mitspielen zu können (sprich, für eine Teilnehmer-Registrierung):
Registration Data and certain other information about you is subject to our Privacy Policy. ... You understand that through your use of the Service you consent to the collection and use (as set forth in the Privacy Policy) of this information, including the transfer of this information to the United States and/or other countries for storage, processing and use by Yahoo! and its affiliates.

Alles klar. - Ich werde bei sowas nicht freiwillig mitmachen, und werde auch allen die bei sowas mitmachen mit größtem Mißtrauen begegnen.

Natürlich gibt es Logdateien und Datenaustausch im Rahmen der jeweiligen Funktion, aber dazu braucht es nicht solche Blankoformulierungen. Eine Erinnerung an die inhärente Protokollierung durch die Technik im Netz ist natürlich nicht verkehrt.

Ich habe auch nichts gegen Werbung - solange sie nicht mit Datensammelei verbunden ist (und natürlich nur solange sie nicht aufdringlich wird).

Mittwoch, 21.3.2007    

Ja, Mittelalter oder so ...

SPON via fefe: Die schnelle Scheidung schien der einzige Ausweg zu sein ... aber
... Unter Verweis auf den Koran lehnte die Richterin das vorzeitige Scheidungsgesuch ab. "Die Ausübung des Züchtigungsrechts begründet keine unzumutbare Härte gemäß Paragraph 1565 BGB", zitiert die "Frankfurter Rundschau" aus dem Schreiben der Richterin. Man müsse schließlich berücksichtigen, dass beide Ehepartner aus dem marokkanischen Kulturkreis stammen würden.

Das war eine RichterIN!

Samstag, 10.3.2007    

St. Patrick's Day 2007

Vor zwei Jahren war es hier schon Thema, und das Internet erinnert mich ;-) an das Ereignis, die Melange von Kreuz und Guinness.
Ein schnuckeliges Fest auf dem Odeonsplatz - wenn das Wetter mitspielt, und auch bei schlechtem Wetter ein Erlebnis.

Ein bißchen Zeit nehme ich mir morgen wahrscheinlich schon ...

Donnerstag, 8.3.2007    

Rassistenblogs

So kommt mir eine Kategorie von Blogs vor, die sich durch Kriegstreiberei und Bushhörigkeit auszeichnen, mit allem was so an Unerquicklichem dazugehört. Ich hab es bisher vermieden meine Zeit damit zuzubringen, aber die Klarstellung, wie sie jetzt von Telepolis wieder mal erfolgt, ist eine angemessene Kompaktdarstellung, für die man nur dankbar sein kann als Beitrag zur Aufklärung.
Erst recht, als sich Bastian Engelke in einem weiteren Artikel nochmals mit den Kommentaren auseinandersetzt, werden die rassistischen Kriegshetzter in diesen Blogs politisch in ihrer Menschenfeindlichkeit dingfest gemacht: Sollten sie eines Tages zum bewaffneten Kampf aufrufen, stünden Freiwillige längst bereit – in Weblogs wie "Politically Incorrect" feiern sie den neuen Rassismus.

Ausdrücklich Dank an Telepolis für diese argumentative Auseinandersetzung. Erinnert wurde ich außerdem vom 37.6.

.

(ich kauf - wenn überhaupt, auch keine andere Computerzeitschrift als die c't. Ist zwar auch ohne Telepolis die Beste die wir hier haben, aber mit Telepolis umso lieber).

Sonntag, 25.2.2007    

Altes Zitat passt immer noch.

"Die Probleme, die es in der Welt gibt,
sind nicht mit der gleichen Denkweise zu lösen,
die sie erzeugt hat."

Albert Einstein angesichts der Weltwirtschaftskrise 1929

Noch mal Floh :)

Die Show zum Wochenende!

Anyway, sorry for the brevity of these clips, but Krautfans should dig; more to come soon. heißt es bei dieser Musikinternetsenderseite, allerdings war das schon letztes Jahr und ich finde nicht mehr.

Den Floh-Clip (WMV 21Mb) lassen wir uns jedenfalls nicht entgehen, klar! -- den hab ich doch schon, aber woher? Suchmaschine? Egal, Erinnerungslücke, und sicherheitshalber hier noch mal, Punkt.

Dank an GBlog, der noch was gefunden hat ...

Samstag, 10.2.2007    

Politisierung, aber wo?

eigentlich grad anderweitig beschäftigt, trotzdem ;-)

Da stoße ich auf ein Interview mit der Bloggerin, und muß gleich zitieren:
Ich bezweifle daher, dass sich Menschen in der Auseinandersetzung mit Freier Software besser politisieren als in der katholischen Jugendgemeinde.

Sonntag, 4.2.2007    

zum Ende vom Wochenende

Hey, Schwarzer Kater Stanislaus als kleine Midi-Demo-Datei, plätschert halt schön ;-)

Sonntag, 28.1.2007    

1. Tortenwurf-Wettbewerb

zum 1. Tortenwurf-Wettbewerb lädt die Revolutionäre Torten Front (RTF) auf Indymedia.ch anlässlich vom WEF in Davos ein, mit bedenkenswerten Ratschlägen:

Triff oder iß es auf!

Der Wettbewerb startete schon, ich hab leider keine Zeit um zu verfolgen was bis zur Stunde heraus kam ...

via Kommunikationsguerilla.

Sonntag, 21.1.2007    

Fishbowl

attac München hat das wohl (Link weg) jüngst ausprobiert :

Fishbowl: einfache, aber oft dynamische Alternative zu einer Podiumsdiskussion, bei der ein innerer und ein äußerer Stuhlkreis aufgebaut wird damit ein Diskussionskreis entsteht.

Dort eine ausführlichere Beschreibung - die ich mir deshalb hier spare.

Aber was anderes: Dort heißt es auch:
... mußte ein Mikrofon benutzt werden. Das veranlaßte die Teilnehmer der ersten Runde zum Redenhalten statt Miteinander-Reden. Das war dann auch nicht mehr zu ändern. Mikrofone sind Gift für eine Fish Bowl, wenn jeweils nur eineR das Mikro hat und nicht alle in der Mitte gleichberechtigt zu hören sind.

Ich habe trotzdem eine "verwandte" Runde als Zuschauer erlebt, die mir imponiert hat, und zwar 2002 beim ESF in Florenz. Da gab es auch Treffen von regionalen bzw. nationalen Gruppen, wir hatten zunächst eben auch ein deutsches Treffen, klassisch Frontal-Podium, Rednerliste via "Mikrofonschlange" ;-) - das Übliche halt.

Ganz anders dagegen Folgendes:

Freitag, 19.1.2007    

Kennste den der Meier heißt ... (Erg.)

Kennste den der Meier heißt,
der nachts über den Dächern kreist,
Meier heißt er
und ist ein Vampir ...

diesen Song feierten wir damals im Song Parnass (noch in der Einsteinstraße), der Liedermacher dazu ist im Dunkel der Geschichte verschwunden, zumindet für mich. Gerade fällt mir noch der Po-Po-Cha-Cha-Cha ein, der ist auch klassikerreif:

Wir singen einen Cha-Cha für den Po,
Po-Po-Cha-Cha-Cha,
Wir singen einen Cha-Cha für den Po,
...
für unser bestes Stück, den PoPo - ChaChaCha!

zur Ehrenrettung für den Po ..

Ein Liebeslied noch
Amelie Eugenie, Du schönste der Amöben,
ich möchte ...
(schad, weiß nicht mehr weiter)

Weiß jemand, wo der Kerl geblieben ist? Zum KEKK (Gabelsberger) ist er nach meiner Erinnerung noch mit umgezogen, zum MUH aber nicht mehr. Ich hab die Lieder danach nie mehr gehört, geschweige denn davon gelesen. Es kann auch sein daß ichs im Heppel und Ettlich, das da wohl anders hieß, noch mal hörte, bin aber unsicher.

Große Bitte: reicht die Frage doch weiter, vielleicht kommt dann was raus, Schneeball und so, die Texte waren wirklich ..., also, ich bin schon still ...

Textergänzungen/Korrekturen auch willkommen, ich ließe mich evtl. auch zu einem "Preis" hinreißen ... jetzt nicht mehr, ich bin selbst fündig geworden. Bald mehr!

Wenn ich so was rauskriege sag ich die "richtigen" Texte dann auch weiter, Ehrensache (wenn ich darf, es sind noch keine 70 Jahre ..?)!

Und zum Schluß, unvermeidlich, alle gemeinsam! (der letzte Zählerstand, den wüßte ich nur zu gerne, wurde wirklich jeden entsprechenden Abend inkrementiert!)

Und nun erklingt zum ???? mal,
das Lied vom sanften Reh,
das steht so still am Waldesrand
und äst vom grünen Klee,
drei Birken stehen auch dabei,
der Wildbach rauscht dazu,
die Vöglein singen tirili,
das ist die Waldesruh, das ist die Waldesruh.

abstoibern

-> aus der Reihe "schöne Worte" ;-) (irgendwo von hier).

Normalerweise mache ich mir mit dieser Partei die Finger nicht schmutzig, aber eins hab ich jetzt doch noch:

Zusammen mit Stephan Mayer, Stefan Müller, Daniela Raab und Andreas Scheuer wollen die Stoiber Fans auf Deutschlands höchstem Berg ein Plakat enthüllen: „Bayerns Spitze: Edmund Stoiber 2008“, soll darauf zu lesen sein.

Schön wärs, sie blieben bei dem Vorsatz ...