LORA in Not

Radio LORA - ein wichtiger Pfeiler der Münchner Szene, hat Geldprobleme.
Mitgliedschaft (preiswert) oder Spenden (auch gut, auf der nach oben offenen Skala ;-) beides empfehle ich im Interesse alternativer Berichterstattung!
Kommentare aus der AMAZONAS-Box
lokales eben

Radio LORA - ein wichtiger Pfeiler der Münchner Szene, hat Geldprobleme.
Mitgliedschaft (preiswert) oder Spenden (auch gut, auf der nach oben offenen Skala ;-) beides empfehle ich im Interesse alternativer Berichterstattung!
Die Demo dazu war gestern. Die Presserklärung fand ich im Sozialforums-Netz, aber nicht im Web. Ich denke aber, so einen Text sollen mehr lesen, voila ...
Beim 94.5-Radio findet sich ein Video dazu.
Pressemitteilung der Schülerinitiative München: München, den 26.11.2010
Freie Bildung und demokratische Schulen!
Schulstreik am 1. Dezember 2010
Wer es noch nicht gemerkt hat - die Runde zu den Gegenaktionen gegen die NATO-Sicherheitskonferenz hat die "Arbeit" zur kommenden Kampagne aufgenommen. Es gibt eine Demoroute (bemerkenswert: kurz, keine Zwischenkundgebungen und dergleichen!), der Aufruf ist so gut wie fertig. Am kommenden Dienstag (19:30h EWH) wird er endgültig festgemacht, und dann beginnt wieder die Werbung zur Unterstützerliste - politisch und auch materiell wichtig.
In der momentanen Vorbereitung hat sich eine angenehm konstruktive Runde zusammengefunden, aber alle sind sich auch bewußt: Die Mobilisierung ist keine "Selbstverständlichkeit", es ist viel Arbeit fällig ...
Gleichzeitig ist das auch ein Angebot an alle mit "Ideen", sich in die Aktionen politisch und künstlerisch einzubringen - es bleibt spannend.
Das ist natürlich ein Dauerbrenner. Aktuell ist natürlich besonders die heutige Veranstaltung der engagierten Leute bei ver.di hervorzuheben Hochschulen forschen für den Krieg. (Link zur ver.di-TUM-Betriebsgruppe)
Passend dazu noch ein Hinweis auf die BR-Sendung:
www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/chemie-bombe-eisele-I…
Und ein Artikel aus dem Nachbarland:
www.stattweb.de/files/civil/Doku20100500.pdf
Was noch zu nachzutragen wäre: vor über 35 Jahren gab es an der TU-Studentenvertretung ganz andere Aktivitäten gegen Rüstungsforschung, ein Höhepunkt das damalige "Vorlesungsverzeichnis der Rüstungsindustrie" ...
klar, auch in München - Schwabenstreiche
Ich ziele aber auch auf anderes: Während ich neulich zu S21 meinte "uns blieb das erspart" (weil weder Hbf Tieferlegen noch Transrapid kamen), gibt es hier auch einen "Streittunnel":
Weil offensichtlich die "S-Bahn-Stammstrecke" zu überlasten droht, wird eine weitere Querverbindung für den Nahverkehr benötigt. Seit langem haben verkehrspolitisch interessierte BürgerInnen dabei den "Südring" im Auge - große Gleisanlagen, eben weiter südlich zur erwähnten Stammstrecke.
Die Stadt- (und Landes-)regierung plante anders - ein weiterer Tunnel muß her ...
Das Pro-und-Kontra dazu ist sicher legitim, aber auch hier überwiegen für mich die Argumente - Oben bleiben:
http://tunnelaktion.de/index2.htm
(Fast witzig: die wechselnden parteipolitischen Konstellationen dabei, falls jemand Zeit (und Lust) hat, wäre eine nette Fleißaufgabe, das plastisch darzustellen ;-)
Und hier nochmal ein $21-Link zum Weitersuchen: www.bei-abriss-aufstand.de
Schon ärgerlich - da schreibt einer einen höchst informativen Text, der knapp und gut lesbar die üble Story vom "Einzeltäter" beim Oktoberfestattentat (3o Jahre!) entlarvt, und dann gibt es das nicht online.
Ein größeres Kulturprogramm gibts morgen am Marienplatz - 65 Jahre Atombomeneinsatz.
Dazu hier nur kurz die politische Querverbindung, die eine WDR-Radiosendung herstellte:
Warum Bundeswehrsoldaten mit der Bombe trainieren
Zweimal haben Militärs Atombomben auf feindliche Städte geworfen. Beide Male waren es die USA, am 6. August 1945 auf Hiroshima und drei Tage später auf Nagasaki. 65 Jahre liegt das jetzt zurück, aber diese apokalyptischen Ereignisse sind unvergessen.
...
Schön, dass das Atombombenzeitalter für Deutschland beendet ist. Schön wär's. In der Eifel lagern immer noch Atombomben. Und deutsche Soldaten werden trainiert, sie einzusetzen. Daniel Blum erinnert an diese letzten Atombomben mitten in Deutschland.
Redaktion: Andreas Blendin
WDR-Tip via attac Mailingliste Globalisierung und Krieg.
Fand leider keinen passenden Link zum WDR - die Sendung gibts wohl nicht im Podcastbereich :(