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Sonntag, 9.1.2005    

Mailinglisten? Bitte werbefrei!

Die Freunde von der IMI (Informationsstelle Militarisierung) tun richtigerweise eine Menge für die Kampagne gegen die EU-Militarisierung.

Hier haben sie mich auf dem falschen Fuß erwischt: Sie richten eine Mailingliste ein, und greifen auf Yahoo zurück.

Da mache ich zumindest nicht mit. Dienstleister die Cookies verlangen und per Werbeanteil den Spamfiltern die Arbeit erschweren sind für mich kein Weg (treffenderweise mußte ich die "Einladung" zu dieser Liste extra aus meinem Spamfilter fischen). Es gibt Bessres; ich sehe zwar ein, daß zwei Knopfdrücke zum Loslegen sehr verlockend klingen, denke aber: Die Arbeit, die man glaubt sich beim Einrichten sparen zu können, trifft dann die Benutzer, und wenn es nur drum geht die Werbung wegzuschmeißen.

Beim Münchner Sozialforum hat es auch geklappt (danke!), die haben jetzt eine "richtige Mailingliste" (die "attacies" auch), die ich gerne benutze.

Eine andere lästige Erfahrung: Für die E-Mailadresse wg. Gegenaktionen Münchner NATO-Sicherheitskonferenz wurde eine neue Adresse gesucht, die nicht "nur einem der Beteiligten" gehört. Prompt landete man bei einem gmx-Account. Ich "darf" den mit lesen (gegensiko@gmx.de) - und, nachdem ich nun die Benutzerseite davon kenne, wundere ich mich, warum sich Leute sowas freiwillig antun. Ahnungslose Einsteiger - da kann das mal passieren, aber daß Freunde die es besser wissen müssten so was einführen? Grummel.